FSV Offenbach
FSV OffenbachGG
FSV Offenbach

Vereinsgeschichte des FSV Offenbach 1920 e.V.

Am 29.12.1920 wurde der Verein in der damaligen Offenbacher Gaststätte "Zum Löwen" gegründet. Unter dem Vorsitzenden Peter Kohler ging es zunächst stetig bergauf. Leider hielt der Pleitegeier im Jahre 1925 Einzug ins Vereinsleben. 1926 wurde der Verein wieder ins Leben gerufen. Einem Stetigen Auf und Ab folgte 1933 die Konstanz. Ein Name steht dafür Garant – Eugen Braun. Er verstand es, selbst aktiv noch tätig, das Fussballleben im FSV immer wieder neu zu aktivisieren.

Der 2. Weltkrieg unterbrach jäh und schrecklich auch des Offenbacher Fussballgeschehen. Diese Zeit und bis zum 17.06.1950 stand im Zeichen der Zusammengehörigkeit des Turnvereins und Fussballvereins.

Wiederum unter der Regie von Eugen Braun begann erneut eine Zeit des Aufblühens. Tatkräftige Hilfe leistete ihm damals der aus der russischen Gefangenschaft heimgekehrte Otto Knochel, der im Jahre 1955 den Vorsitz des Vereins übernahm.

Es folgten nun Jahre mit mehr oder weniger sportlichen Höhepunkten. So wurde die Mannschaft als Tabellendritter 1951 in die neu gebildete II. Amateurliga aufgenommen und gehörte dieser zwei Jahre lang an. Nach dem Abstieg spielte der FSV mit wechselndem Erfolg in der A- und B- Klasse, um dann wiederum in der A- Klasse eine feste Größe zu werden.

Der Aufstieg in die Bezirksliga im Jahre 1981 und der Verbleib darin über lange Jahre sind Beweis sportlichen Könnens, obwohl das ein- oder andere Mal in Abstiegsnöten, so z.B. im dramatischen Heimspiel gegen den FC 08 Haßloch, in dem erst in den letzten 10 Minuten, nach einem schier uneinholbaren 2 Tore Rückstand die Entscheidung zu unseren Gunsten fiel.

Die Offenbacher Fussballelf wusste sich bis im Jahr 1993 in der Bezirksliga zu behaupten. In diesem Jahr errang der FSV Offenbach nach einem spannenden Duell mit dem VfL Neustadt die Meisterschaft und stieg in die Landesliga auf. Die Präsens in der höheren Liga dauerte jedoch nur ein Jahr, denn bereits im Jahr 1994 folgte der Abstieg zurück in die Bezirksliga. Die Mannschaft erreichte 1995 den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga. Nach 4-jähriger Zugehörigkeit mußte der FSV jedoch im Jahre 1999 wieder in die Bezirksliga absteigen.

Die 1984 neu gebildete 1b-Vertretung erreichte bereits 1989 den Aufstieg in die B- Klasse. Als Pokalendspielteilnehmer des Kreis Landau in den Jahren 1989 und 1995 steht sie in den Analen des FSV Offenbach. Mit wechselndem Erfolg behauptet sich die Mannschaft seit ihrer Gründung in der Kreisklasse bzw. Kreisliga.

Im Jahr 1991 zog der Damenfussball beim FSV Offenbach ein. Unter der fachkundigen Anleitung des 1. Mannschaftskapitäns Reinhold Ehrhart erreichte die Mannschaft im Jahr 1994 die Meisterschaft in der Bezirksklasse, stieg in die Bezirksliga und sogar 1998 in die Verbandsliga auf.

Auch die AH-Mannschaft des FSV Offenbach machte durch überragende Spielergebnisse von sich reden. Über den Kreispokalsieg 1998 und dem Bezirkspokalsieg holte die Mannschaft erstmals auch den Pfalzpokal nach Offenbach.

Aber auch in anderen Bereichen kann der FSV auf eine aktive Vereinsarbeit stolz zurückblicken. Früher als die meisten anderen Vereine konnte er bereits im Jahr 1965 ein Clubhaus sein eigen nennen. Dieses geräumige Clubhaus stellte nunmehr das Fundament für ein geordnetes Vereinsleben dar.

Im März 1988 wurde bei einer der bestbesuchtesten Mitgliederversammlung ein relativ junges Vorstandsteam gewählt. Dies bedeutete das Ende der Ära Otto Knochel, der zuletzt 18 Jahre lang ununterbrochen das FSV Schiff bravourös steuerte.

In Anerkennung seiner Verdienste wurde er von den Anwesenden zum Ehrenvorsitzenden ernannt und steht als Presseverantwortlicher weiterhin dem FSV zur Verfügung.

Dass die neue Vorstandschaft kein leichtes Amt übernommen hat stand fest. Vielfältig war die Aufgabenstellung, nicht nur sportliche, sondern auch andere weitreichende wirtschaftliche Weichenstellungen waren erforderlich. Mit dem Bau des Queichtalstadions und dessen Inbetriebnahme wurden Fakten geschaffen, die einerseits für den FSV hervorragende sportliche Voraussetzungen bieten, andererseits jedoch eine gewisse Umdenkungs- und Umorganisationsfolge mit sich brachte. Seit der Einweihung im Jahre 1991 trägt der FSV seine Pflichtspiele im Queichtalstadion aus. Außerdem war das Stadion schon Schauplatz vieler renomierten Mannschaften, wie z.B. das Auftreten von Borussia Mönchengladbach (1989), 1.FC Kaiserslautern und FC Energie Cottbus (1990), U17-Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich (1998) und viele Auswahlspielen des SWFV.

Eine Fortsetzung der Initiative für eine Theatergruppe innerhalb des FSV Offenbach fand sich im Jahre 1994. Unter der Leitung von Johannes Heintz wurde die Theatergruppe ins Leben gerufen und begeistert seit dieser Zeit mit ihren Aufführungen das Publikum.

Derzeit 16 Juniorenmannschaften, davon zwei Mädchenmannschaften, runden das Bild des FSV Offenbach ab, wobei die A- und C- Junioren in der Pfalzliga, die D- Junioren in der Bezirksliga und die B- Junioren sogar in der Verbandsliga spielen. Ziel der Jugendarbeit ist das heranführen der Jugendlichen an unsere aktiven Mannschaften.

Die insgesamt 22 Mannschaften vertreten Woche für Woche die Vereinsfarben des FSV Offenbach. Eine Vielzahl von Trainern, Betreuern und Individualisten sichern diesen Erfolg.

Die Mitgliederzahl konnte von 1988 bis heute von 350 auf 730 gesteigert werden.

Der FSV Offenbach ist stolz auf das bisher erreichte!

Jaegerausbildung Germersheim

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